Hi.

Mein Name ist Johannes und ich würde mich freuen eure Hochzeit zu dokumentieren. 

Fujifilm X-E3 Review

Fujifilm X-E3 Review

Test & Erfahrungsbericht zur neuesten Kamera der Fujifilm X-Serie


Besser spät als nie: Mit "etwas" Verzögerung seit dem Erscheinen kommt hier mein kleines Review zur Fujifilm X-E3. Eine extrem kompakte Kamera mit gewohnt guter Bildqualität und ansprechendem Design.

Ich hatte die Kamera bei einem kurzen Tagesausflug nach München und als Backup-Kamera auf einer Hochzeit dabei und kann vorneweg verraten, dass es extrem viel Spaß macht mit ihr zu fotografieren. Wie auch schon bei meinem Fuji X100F Review, geht es bei meinen kleinen Testberichten weniger um technische Details oder pixelgenaues analysieren der Bildqualität, sondern mehr um meine persönlichen Eindrücke bei der tatsächlichen Benutzung im beruflichen und privaten Alltag.

Ich werde etwas auf die Vor- und Nachteile eingehen, die mir beim Fotografieren aufgefallen sind und die X-E3 mit ein paar anderen Fuji-Kameras vergleichen. Ihr findet im Laufe des Artikels viele Beispielbilder - hauptsächlich aus den Bereichen der Straßenfotografie und der Hochzeitsfotografie. Ich hoffe euch gefallen die Fotos und ihr findet diesen kurzen, subjektiven Erfahrungsbericht nützlich. 

Fuji X-E3 Review: ISO 200 - f8 - 1/1500 Sek. (XF 35mm F2)

Fuji X-E3 Review: ISO 200 - f8 - 1/1500 Sek. (XF 35mm F2)

Fuji X-E3 Review: ISO 200 - f5,6 - 1/800 Sek. (XF 35mm F2)

Fuji X-E3 Review: ISO 200 - f5,6 - 1/800 Sek. (XF 35mm F2)


Fujifilm X-E3 Review - Bedienung & Touchscreen


Ich bin großer Fan des Designs und der Bedienungsweise der aktuellen Fuji-Kameras und habe bisher die X-T10, X-E2s, X100F, X-T2 und X-Pro2 ausgiebig genutzt. Die X100F bleibt dabei meine absolute Lieblingskamera was das Aussehen, die Ergonomie und die Bedienung angeht.

Als die Fuji X-E3 angekündigt wurde, war mein Interesse direkt geweckt, da ich Kameras mit dem Sucher auf der linken Seite bevorzuge und mich auf eine Art „Mini X-Pro2“ als immer-dabei-Kamera gefreut habe. Neben den zu erwartenden technischen Upgrades wie dem aktuellen 24MP-Sensor und dem X-Processor Pro, hat sie auch das für mich wichtigste Feature spendiert bekommen: Den Fokus-Joystick. Ich habe mich im Laufe des letzten Jahres so sehr an die Verschiebung des Fokuspunktes damit gewohnt, dass ich mich eigentlich nicht mehr davon trennen möchte.

Fuji X-E3 Review: ISO 200 - f5,6 - 1/500 Sek. (XF 35mm F2)

Fuji X-E3 Review: ISO 200 - f5,6 - 1/500 Sek. (XF 35mm F2)

Fuji X-E3 Review: ISO 200 - f2,8 - 1/4000 Sek. (XF 35mm F2)

Fuji X-E3 Review: ISO 200 - f2,8 - 1/4000 Sek. (XF 35mm F2)

Allerdings musste dafür das klassische D-Pad weichen. In der Praxis bedeutet dass leider, dass man vier Funktionstasten weniger hat als bei den bisherigen Fuji-Kameras. Wer also daran gewöhnt ist, diese vier Knöpfe intensiv zu benutzen, wird sich erstmal umgewöhnen müssen. Dafür gibt es jetzt (endlich) einen Touchscreen, mit dem man u.a. fokussieren kann und mit Wischgesten nach oben, unten, rechts oder links jeweils eine Funktion zuweisen kann, welche die vier verlorenen Funktionstasten ersetzen. 

Bei mir sind diese vier Knöpfe in der Regel sowieso nicht belegt, da ich sehr minimalistisch bin was die Nutzung und das Verstellen von Funktionen angeht. Mir reicht in der Regel eine Taste für den Fokusmodus und eine Taste für den Belichtungsmodus. Den Rest stelle ich wenn nötig über das Q-Menü ein. Ich vermisse das D-Pad also nicht wirklich, kann aber vollkommen nachvollziehen, wenn manche Fotografen die Entscheidung dies komplett wegzulassen etwas kritisch sehen. Ausserdem bin ich nicht der größte Fan von Touchscreens bei Kameras, habe ihn aber natürlich ausgiebig ausprobiert.

Der Touchscreen funktioniert zuverlässig und reagiert recht flott auf die jeweilige Eingabe. Das Verschieben des Fokuspunktes und die vier Wischgesten als Ersatz für die verlorenen Funktionstasten geben fast keinen Grund zur Beanstandung.

Da wir aber alle mittlerweile die hervorragenden Touchscreens unserer Smartphones und Tablets gewöhnt sind, hat man doch manchmal das Gefühl, dass alles noch ein wenig flüssiger von statten gehen könnte. Manchmal habe ich den Eindruck, dass es eine minimale Verzögerung gibt, die hoffentlich noch per Firmware-Update ausgemerzt werden kann. Ansonsten werden Leute, die sich schon lange einen Touchscreen bei einer X-E Kamera wünschen zufrieden sein.

Fuji X-E3 Review: ISO 200 - f2 - 1/4000 Sek. (XF 35mm F2)

Fuji X-E3 Review: ISO 200 - f2 - 1/4000 Sek. (XF 35mm F2)

Fuji X-E3 Review: ISO 200 - f4,5 - 1/300 Sek. (XF 35mm F2)

Fuji X-E3 Review: ISO 200 - f4,5 - 1/300 Sek. (XF 35mm F2)


Fujifilm X-E3 - Verarbeitung & Design


Das Design ist minimalistisch und aufgeräumt. Die Kamera ist im Vergleich zum Vorgängermodell noch kleiner geworden und damit sogar etwas kompakter als die X100-Serie. Für Leute mit sehr großen Händen vielleicht schon zu klein, aber ich finde es persönlich großartig, dass man eine so kompakte Kamera mit hervorragender Bildqualität haben kann.

Gepaart mit dem XF 27mm, dem XF 18mm oder dem XF 35mm F2 hat man eine Jackentaschen kompatible Kombi, für die es eigentliche keine Ausreden mehr gibt sie nicht immer dabei zu haben.

Die Verarbeitung der Fuji X-E3 ist durchweg gut und - wenn mich meine Erinnerung nicht täuscht - hochwertiger als der Vorgänger X-E2(s). Alle Knöpfe haben einen guten Druckpunkt und die Räder lassen sich alle angenehm bedienen. Die Ober- und Unterplatte ist jeweils aus Metall und alles fühlt sich stabil an. Mit nur 287 Gramm (ohne Batterie etc.) ist sie aber fast schon etwas zu leicht für meinen Geschmack. Ich mag es, wenn sich eine Kamera beim auspacken wertig anfühlt und für mich spielt das Gewicht dabei eine entscheidende Rolle. Zum immer-dabei-haben ist es aber natürlich von Vorteil, so wenig Ballast wie möglich zu haben.

Fuji X-E3 Review: ISO 1000 - f2 - 1/250 Sek. (XF 35mm F2)

Fuji X-E3 Review: ISO 1000 - f2 - 1/250 Sek. (XF 35mm F2)

Fuji X-E3 Review: ISO 320 - f5,6 - 1/250 Sek. (XF 35mm F2)

Fuji X-E3 Review: ISO 320 - f5,6 - 1/250 Sek. (XF 35mm F2)

Die Kamera fühlt sich also nicht ganz so robust wie ihr großer Bruder, die X-Pro2, an - was aber bei der Hälfte des Kaufpreises auch nicht wirklich verwunderlich ist. Für knapp 900€ bekommt man aber eine sehr gut verarbeitete, durchdachte Kamera, die sehr gut in der Hand liegt.

Wie auch die anderen Fujifilm-Kameras aus dem mittleren Preissegment ist leider auch die X-E3 nicht Wetterfest und hat nur einen SD-Karten Slot, was sie für den professionellen Einsatz etwas weniger attraktiv macht.

Das Layout auf der Rückseite ist nahezu perfekt, alle Knöpfe sind wo sie sein sollten und gut mit einer Hand zu erreichen. Alles wirkt aufgeräumt und übersichtlich. Im Gegensatz zur X-Pro2 und X100F muss man allerdings auf ein dediziertes ISO-Einstellrad verzichten, was ich etwas schade finde, da ich mit dem kombinierten Rad bei diesen beiden Kameras sehr gut zurecht komme.

Fuji X-E3 Review: ISO 500 - f2 - 1/250 Sek. (XF 35mm F2)

Fuji X-E3 Review: ISO 500 - f2 - 1/250 Sek. (XF 35mm F2)


Fujifilm X-E3 Review - Autofokus und Funktionen


Beim Release wurde mit verbesserter Verfolgung im AF-C Modus geworben, was in der Praxis auch spürbar ist. Die Treffsicherheit ist noch etwas besser geworden. Dieser verbesserte Autofokus wurde mittlerweile auch per Firmware-Update anderen Fuji-Kameras nachgereicht.

Ausserdem hat die X-E3 ein paar neue, sehr willkommenen Funktionen wie ein RGB-Histogramm und der Überbelichtungswarnung im Live-View spendiert bekommen. Den integrierten Blitz der Vorgängermodelle gibt es nicht mehr, dafür wird jetzt der EF-X8 Aufsteckblitz mitgeliefert. Dieser ist zwar deutlich Leistungsstärker, aber macht die Kamera natürlich auch etwas größer.

Den Auto-Modus habe ich nicht benutzt, er könnte aber in manchen Situationen - z.B. wenn man seine Kamera mal kurz einem weniger erfahrenen Freund oder Bekanntem gibt um ein Foto zu machen - nützlich sein. Soweit ich weiss ist es aber leider bisher nur möglich, die im Vollautomatik-Modus gemachten Bilder als JPEG-Datei abzuspeichern und nicht als RAW-Datei.

Fuji X-E3 Review: ISO 200 - f5,6 - 1/1500 Sek. (XF 35mm F2)

Fuji X-E3 Review: ISO 200 - f5,6 - 1/1500 Sek. (XF 35mm F2)


Fuji X-E3 - Street Photography


Meine bevorzugte Kamera für meine privaten Bilder und für die Straßenfotografie ist nach wie vor die Fujifilm X100F. Es gibt aber Situationen, bei denen eine andere Brennweite als die fest integrierten 35mm (KB-Äquivalent) der X100-Serie von Vorteil wäre. Gerade deshalb habe ich mich auf die X-E3 gefreut, da sie eine ähnliche Größe und ein (relativ) ähnliches Design hat - aber eben mit der Möglichkeit jederzeit Objektive zu wechseln.

Gepaart mit einem meiner absoluten Lieblingsobjektive - dem Fuji XF 35mm F2 - hat man ein sehr handliches System mit ausgezeichneter Bildqualität und blitzschnellem Autofokus. Auch die anderen kleinen Objektive der neueren F2-Serie - wie das XF 50mm (über das ich hier bereits etwas geschrieben habe) - machen sich äußerst gut an diesem kompakten Gehäuse.

Fuji X-E3 Review: ISO 200 - f9 - 1/1500 Sek. (XF 35mm F2)

Fuji X-E3 Review: ISO 200 - f9 - 1/1500 Sek. (XF 35mm F2)

Fuji X-E3 Review: ISO 200 - f2 - 1/750 Sek. (XF 35mm F2)

Fuji X-E3 Review: ISO 200 - f2 - 1/750 Sek. (XF 35mm F2)

Fuji X-E3 Review: ISO 200 - f5,6 - 1/950 Sek. (XF 35mm F2)

Fuji X-E3 Review: ISO 200 - f5,6 - 1/950 Sek. (XF 35mm F2)

Der Sucher ist leider etwas klein geraten und nicht perfekt gegen Sonnenlicht geschützt, aber von gewohnt guter Qualität. Es gibt auch erneut keinen ausklappbaren Bildschirm, was in manchen Situationen sehr praktisch wäre, z.B. um unauffällig aus der Hüfte oder anderen Winkeln zu fotografieren.

Die Fuji X-E3 ist aufgrund ihrer Größe und Unauffälligkeit bestens für die Straßenfotografie, als Reisekamera oder für den privaten Einsatz geeignet. Wer auf ein Klappdisplay verzichten kann und den elektronischen Sucher nicht zu klein findet, bekommt eine extrem kompakte Systemkamera mit guter Bedienung und sehr guter Bildqualität.
Fuji X-E3 Review: ISO 200 - f5,6 - 1/850 Sek. (XF 35mm F2)

Fuji X-E3 Review: ISO 200 - f5,6 - 1/850 Sek. (XF 35mm F2)

Fuji X-E3 Review: ISO 200 - f2,8 - 1/2200 Sek. (XF 35mm F2)

Fuji X-E3 Review: ISO 200 - f2,8 - 1/2200 Sek. (XF 35mm F2)

Fuji X-E3 Review: ISO 320 - f2 - 1/250 Sek. (XF 35mm F2)

Fuji X-E3 Review: ISO 320 - f2 - 1/250 Sek. (XF 35mm F2)

Fuji X-E3 Review: ISO 5000 - f2 - 1/250 Sek. (XF 35mm F2)

Fuji X-E3 Review: ISO 5000 - f2 - 1/250 Sek. (XF 35mm F2)


Fuji X-E3 - Hochzeitsfotografie


Ich habe die X-E3 letztes Jahr noch kurzfristig als Drittkamera für eine Hochzeit mit eingepackt und sie im Laufe des Tages immer mal wieder rausgeholt, um zu testen ob so eine kleine Kamera für den professionellen Einsatz geeignet ist. Was die Bildqualität angeht wusste ich natürlich schon vorher, dass sie auf einer Stufe mit meinen anderen Fuji-Kameras ist, also war es für mich kein Risiko. Mich hat eher interessiert, ob ich irgendwas von meiner teureren und größeren X-T2 oder X-Pro2 vermissen werde.

Fuji X-E3 Review: ISO 200 - f2 - 1/900 Sek. (XF 23mm F1.4)

Fuji X-E3 Review: ISO 200 - f2 - 1/900 Sek. (XF 23mm F1.4)

Fuji X-E3 Review: ISO 200 - f2 - 1/1000 Sek. (XF 23mm F1.4)

Fuji X-E3 Review: ISO 200 - f2 - 1/1000 Sek. (XF 23mm F1.4)

Fuji X-E3 Review: ISO 200 - f2 - 1/1250 Sek. (XF 23mm F1.4)

Fuji X-E3 Review: ISO 200 - f2 - 1/1250 Sek. (XF 23mm F1.4)

Als dokumentarischer Hochzeitsfotograf ist es für mich von höchster Priorität nicht aufzufallen und somit keine Momente zu stören. Umso kleiner und diskreter die Kamera, desto wahrscheinlicher ist es, dass sich niemand beobachtet fühlt. In diesem Punkt wäre die Fujifilm X-E3 also schonmal ein klarer Favorit. Für meine Hände hat sie eine noch angenehme Größe und auch mit den etwas größeren Festbrennweiten liegt sie noch gut in der Hand. Wer allerdings hauptsächlich eher große und schwere Zoom-Objektive benutzt, für den könnte ein größeres Gehäuse oder der optionale Handgriff von Vorteil sein.

Fuji X-E3 Review: ISO 200 - f5,6 - 1/280 Sek. (XF 23mm F1.4)

Fuji X-E3 Review: ISO 200 - f5,6 - 1/280 Sek. (XF 23mm F1.4)

Fuji X-E3 Review: ISO 200 - f2 - 1/350 Sek. (XF 23mm F1.4)

Fuji X-E3 Review: ISO 200 - f2 - 1/350 Sek. (XF 23mm F1.4)

Fuji X-E3 Review: ISO 200 - f2 - 1/350 Sek. (XF 23mm F1.4)

Fuji X-E3 Review: ISO 200 - f2 - 1/350 Sek. (XF 23mm F1.4)

Fuji X-E3 Review: ISO 200 - f5,6 - 1/480 Sek. (XF 23mm F1.4)

Fuji X-E3 Review: ISO 200 - f5,6 - 1/480 Sek. (XF 23mm F1.4)

Die X-E3 kam auf dieser Hochzeit immer mal wieder gepaart mit dem XF23mm F1.4 zum Einsatz und hat mir im Prinzip keinerlei Grund zur Kritik gegeben. Der Autofokus ist zuverlässig, sie ist schnell und hat alle Funktionen die ich brauche.

Dennoch würde ich aus einem ganz simplen Grund wahrscheinlich niemals eine Hochzeit ausschließlich mit X-E3 Kameras fotografieren: Sie hat wie oben schon erwähnt nur einen SD-Karten Slot. Auch wenn mir persönlich zum Glück noch nie eine SD-Karte abgeschmiert ist, es ist einfach gut fürs Gewissen wenn man weiss, dass man im Notfall alle Bilder auf einer zweiten Karte als Backup gespeichert hat.

Ein weiterer Kritikpunkt ist die maximale Verschlusszeit von 1/4000 Sekunden, im Gegensatz zu den 1/8000 Sekunden bei der X-T2 und X-Pro2. Wer gerne bei prallem Sonnenschein mit offener Blende fotografiert und auf einen ND-Filter verzichten möchte oder gerade keinen zur Hand hat, ist durch die langsamere Verschlusszeit in manchen Situationen gezwungen auf Kosten von Schärfentiefe etwas weiter abzublenden.

Fuji X-E3 Review: ISO 200 - f1,8 - 1/3800 Sek. (XF 23mm F1.4)

Fuji X-E3 Review: ISO 200 - f1,8 - 1/3800 Sek. (XF 23mm F1.4)

Fuji X-E3 Review: ISO 250 - f2,8 - 1/125 Sek. (XF 23mm F1.4)

Fuji X-E3 Review: ISO 250 - f2,8 - 1/125 Sek. (XF 23mm F1.4)

Fuji X-E3 Review: ISO 200 - f2,2 - 1/125 Sek. (XF 23mm F1.4)

Fuji X-E3 Review: ISO 200 - f2,2 - 1/125 Sek. (XF 23mm F1.4)


Fazit - Pro & Contra


Unterm Strich gefällt mir die Fujifilm X-E3 ausgesprochen gut und ich würde sie jedem als perfekte Einstiegskamera in das Fuji-X System empfehlen. Auch als relativ erschwingliche Backup-Kamera für den professionellen Einsatz ist sie bestens geeignet. Richtig interessant ist sie für mich allerdings als kleine Reisekamera als auch für die Straßenfotografie - zusammen mit ein paar kompakten Festbrennweiten. Da sie sehr unscheinbar und schlicht wirkt erregt sie wenig Aufsehen und kann überall dabei sein. Auch für die Dokumentation der eigenen Familie kann ich sie uneingeschränkt empfehlen. Der Autofokus ist gerade mit den neueren XF-Objektiven sehr schnell und von daher auch für herumrennende Kinder und andere schnelle, unberechenbare Situationen zu empfehlen.

Fuji X-E3 Review: ISO 640 - f1,4 - 1/125 Sek. (XF 23mm F1.4)

Fuji X-E3 Review: ISO 640 - f1,4 - 1/125 Sek. (XF 23mm F1.4)

Pro:

  • Kompaktes Gehäuse
  • Joystick zum Verschieben des Fokuspunktes
  • Gute Verarbeitung, perfektes Layout der Knöpfe
  • Gleiche Bildqualität wie die teureren Modelle X-T2 & X-Pro2
  • Schneller und zuverlässiger Autofokus
  • Touchscreen


Neutral:

  • Kein D-Pad / Steuerkreuz und somit weniger traditionelle Funktionstasten
  • Gewicht: Für meinen Geschmack schon etwas zu leicht, für andere vielleicht gerade deshalb interessant


Kontra:

  • Maximale Verschlusszeit 1/4000 Sekunden
  • Nur 1 SD-Karten Slot und nicht Wetterfest (was bei dem Preis und der Größe der Kamera aber nachvollziehbar ist)
Fuji X-E3 Review: ISO 1250 - f1,4 - 1/125 Sek. (XF 23mm F1.4)

Fuji X-E3 Review: ISO 1250 - f1,4 - 1/125 Sek. (XF 23mm F1.4)

Wer das an alte Messsucher-Kameras angelehnte Design mit dem Sucher auf der linken Seite bevorzugt und auf ein Klapp-Display und das D-Pad verzichten kann, ist mit der Fujifilm X-E3 hervorragend beraten.

Wie immer freue ich mich über Kommentare und werde alle Fragen so gut wie es geht beantworten.

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